Am Samstag, den 13. Januar 2007 um 11:00 Uhr trafen sich neun OM's und eine XYL, um gemeinsam zur "Da Vinci Ausstellung" nach Gelsenkirchen zu fahren. Puuml;nktlich um 11:15 Uhr verließ der Regionalexpress den Hauptbahnhof Essen und wir hatten die Diskussion, ob man sich setzen solle oder nicht, kaum beendet, fuhren wir schon in den Gelsenkirchener Bahnhof ein.
Während wir den Zug verließen, meldete sich ein weiterer OM über Handy, der im eigenen PKW angereist war und bereits auf uns wartete. Beim Gang durch die Bahnhofsgänge konnten wir feststellen, daß auch der Bahnhof Gelsenkirchen, der zur Fußballweltmeisterschaft im vergangenen Sommer doch angeblich "fertig renoviert" war, immernoch (oder schon wieder?) einer Baustelle gleicht.
Also geht es uns in Essen auch nicht viel schlechter.
Auf dem wirklich sehr kurzen Weg zum Eingang zur Ausstellung gesellten sich noch ein weiterer OM mit seiner Tochter zu uns und so trat eine Gruppe von immerhin 13 Personen die Besichtigungstour durch die Ausstellung an. Gruppenführungen waren leider nicht möglich, da wir diesen Besuch sehr kurzfristig geplant und wir uns nicht angemeldet hatten.
Im Inneren informierten viele Text- und Bildschautafeln ausführlich über Leonardo Da Vinci und seine Zeit. Dabei wurden natürlich die vielen verschiedenen Begabungen gezeigt, aber das Hauptaugenmerk der Exponate war auf die technischen Entdeckungen gerichtet.
Neben Fluggeräten und dazugehörigen Skizzen und Nachbauten, verschiedenen militärischen Gerätschaften fiel uns als Funkamateuren vor allem ein Gerät auf, daß man zum Aufrichten von überlangen Gegenständen nutzen kann. Ob Da Vinci da wohl schon an unsere Antennenmasten gedacht hat? ;-)
Der im Obergeschoss gezeigte Film über das Leben des Tausendsassas Da Vinci war sehr informativ, aber mit insgesamt drei Stunden selbst für die Hartgesottenen unter uns erheblich zu lang.So kam es, daß nach und nach alle im gegenüber liegenden Brauhaus Hibernia eintrudelten, wo wir mit Essen und Trinken einen schönen Ausflug ausklingen ließen. Gegen 15:00 Uhr traten alle den Heimweg an.
So ging ein netter gemeinsamer Ausflug zu Ende.